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ZERAPHINE, Live am 13.11.2006 im Alten Schlachthof Dresden
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Im Zeichen des Z
Die alles dominierende Farbe des Abends war erwartungsgemäß schwarz - sowohl im Publikum als auch auf der Bühne, wo Zeraphine fast zwei Stunden lang die Fans begeisterten. Dabei hätte sich durchaus auch nicht-schwarzes Volk wohl fühlen können, denn die Musik der Jungs um den charismatischen Sänger Sven Friedrich rockt richtig gut. Gerade die Stücke der aktuellen Scheibe "Still" erhielten in der Live-Präsentation ordentlich Drive. Neben neuem Material durften Evergreens natürlich nicht fehlen, und davon hat die Band aus Berlin inzwischen jede Menge im Gepäck: von "Be my rain" über "Flieh mit mir" bis "Sterne sehen". Besonderes Bonbon jedes Zeraphine-Konzertes sind hörenswerte Cover-Versionen. In Dresden erfreuten "New year's day" von U2 und "Walking in my shoes" von Depeche Mode die Fans.
Während es musikalisch bei Zeraphine gerade live ziemlich rockt, bewegen sich die Berliner textlich dann doch eher auf der dunklen, melancholischen Seite. Da war das eine oder andere Späßchen aus Herrn Friedrichs Berliner Schnodderschnauze ein schöner Kontrast ("Den janzen Tach hab ick jefroren, aber jetzt is die Heizung an."). Auch wenn die Besucherzahl übersichtlich war, so erlebten alle Anwesenden einen rundum gelungenen Livemusik-Abend im Zeichen des Z, das im Bühnenhintergrund dekorativ erstrahlte.
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