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Yoshi Hampl "Water Dealer" (Unsung Records, VÖ: 16.01.2009)
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Interessante Einflussgemengelage, die sich der Elektroniktüftler und Multiinstrumentalist Yoshi Hampl eingerührt hat. Depeche Mode, David Bowie und die Talking Heads stehen gleichberechtigt neben King Crimson. Retro? Sicher! Um es für Freunde ausgefallener Klänge zu spezialisieren, gemeint sind King Crimson aus den 80ern, und die passen zu den Talking Heads, weniger jedoch zum Rest.
Die vitalen 12 Songs sprudeln durch popdurchflutete Groove-Seligkeit. Coole Ideen, witzig aufbereitet, reihen sich flott und geschmeidig aneinander. Der Sound ist modern, up to date, Klang gewordener Zeitgeist. Die gewisse Sperrigkeit hat den bassfetten Groove als seifiges Gleitmittel. Was Melodie ist, ist auch Rhythmus. Der Gesang schlängelt sich reichlich abstrakt und hier und dort etwas arg gekünstelt ("daisy") durch seine jeweils wenigen Minuten. Der Kontrast aus anspruchsvollen Motiven mit vielen kleinen Ideen, Phrasen und Harmonien und dem eingängigen Rhythmus wird zumindest eine Zeit lang Bibel denen sein, die ausgefeilte Popmusik mögen, die nicht stresst, aber auch nicht unterfordert.
Samstagnacht im Auto durch Berlin? Der Sound ist schon aufgelegt.
myspace.com/yoshihampl
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VM
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