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Veni Domine - IIII The Album of Labour
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Veni Domine gibt es seit 1989 und sie spielen - Achtung - christlich orientierten Doom Metal mit leichtem Power Metal-Einschlag. Der Aufnahmeprozess von "The Album of Labour" war ein sehr anstrengender und langwieriger, denn bedingt durch eine Krankheit konnte Sänger Fredrik ein Jahr lang kaum vernünftig singen, und so zog sich die Arbeit hin. Aber jetzt endlich sind sie fertig, und wieviel ihnen daran lag, es fertigzustellen, merkt man auch am Titel des Albums.
Obwohl musikalisch sehr langsam, ist die Musik von Veni Domine zu keiner Zeit depressiv oder elegisch. Der Gesang ist verhältnismäßig kraftvoll, mit einer kleinen Portion Pathos und am ehesten mit Warrel Dane von Nevermore vergleichbar.
Die schleppenden, kraftvollen Riffs vermitteln einzelne Hoffnungsschimmer, aber auch akzentuierte Labilität; zerbrechlichen Parts folgen groovige Soli - mit diesen Elementen konstruieren die Schweden eine Spannung, die sich durch das komplette Album zieht und der Musik eine sehr persönliche und eigene Note verleiht.
Dass Veni Domine schon länger dabei sind, merkt man deutlich, die Songstrukturen wirken erwachsen, die Band setzt ihre Erfahrung um, ohne sich festzulegen, "Deep Down Under" beginnt gar jazzig-locker, spielt mit den Genres und fließt vom bedrohlichen Doom-Part erneut ins Jazzige, dabei ohne die lyrischen und musikalischen Motive, mit denen Veni Domine konsequent arbeiten, aus den Augen zu verlieren.
"The Album Of Labour" ist Musik, mit der man sich auseinandersetzen muss, die als Dank dafür oft einen Aha-Effekt offenbart; mal verunsichert, aber nie verzweifelt klingt, oft experimentell daherkommt, aber nie absurd wirkt.
Das wäre dann also ein gelungenes Comeback. Und übrigens, die Band bekennt sich sehr offen zu ihrem Glauben (Das fängt schon beim Booklet an), es soll ja Leute geben, die damit ein Problem haben, aber das wäre bemitleidenswert, denn sie verpassen ein hervorragendes Stück Musik.
venidomine.com
Timo
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