Trigger The Bloodshed "The Great Depression" (Rising Records 2009)

Nach der pekuniären Leichenfledderei läuft die Leichenteilnähmaschinerie wie bei ihrer letzten Ölung und produziert untote Franken-steinreichs en Maß. Passend zur globalen Krise, die sich bei Betrachtung aus einem speziellen Blickwinkel sogar als Chance für die doppelt schlaue Spezies erweisen könnte, liefern Trigger The Bloodshed den passenden Soundtrack. Dabei legen sich Jonny Burgan (Kehle), Rob Purnell und Martyn Evans (Gitarren), Dave Purnell (Bass) und Max Blunos (Schlagzeug) mächtig ins Zeug und kredenzen einen Giftcocktail, der jeden Vorkoster sofort ins Reich des Thanatos befördern würde. Brachial und doch technisch, pfeilschnell und doch komplex. So mögen das vor allem Death Metal Fans, die ihre CDs nicht bereits nach dem ersten Hörgenuß einmotten, sondern ihnen immer wieder lauschen und dabei stets auf der Suche nach neuen Details sind, die ihnen bislang entgingen. Leichen blastern ihren Weg in die große Depp-Pression - die Deppen im realen Leben, welche die Krise zu verantworten haben, werden nicht ausgepresst wie Zitronen, um zur wenigstens partiellen Wiedergutmachung ihrer Verantwortungslosigkeit an ihren privaten Mammon zu gelangen, sondern müssen sich zum allgemeinen Leidwesen mit Boni herumschlagen, die Armen!!! "My boni is over the Jordan", kann ich da nur sagen...

myspace.com/triggerthebloodshed
Frank Bender



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