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Neck "Come Out Fighting" (Golf Records 2010)
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Mir grünt so grün, dass ich ein Grünhorn bin, denn auch im Folk-Punk-Bereich gibt es wahre Schätze zu entdecken. Jagt man the Clash und The Pogues durch den Mixer, erhält man neben dem "The" die wenig hilfreiche Bezeichnung "Pogos". In nackenbrecherischer Manier geht es allerdings bei Neck nicht zu, eher aufgeräumt und doch rotzig-frech wird das gälische Erbe verwaltet. Wo es was zu erben gibt, tummeln sich potentielle Be(w)erber und somit wundert es nicht, dass die Zahl Erbschaftsverwalter das halbe Duzend voll macht: Leeson OŽKeeffe (Gesang, Gitarren und Banjo), Sara-Lou Bowrey (Tin Whistle, Gesang), Liam Maher (Banjo, Gesang), Wispy McCracken (Bass, Gesang), Mike Eccleshall (Fiddle) und Joel Kurta (Schlagzeug) kümmern sich im Unterschied zu realen Exemplaren dieser Profession aus (fast) uneigennützigen Motiven um das irische Liedgut und verpassen ihm quasi ostinat Tritte in den Popo, dass es nur so kracht. Ich sehe den Agrar-Pionier Jethro Tull garstige Reden schwingend vor meinem geistigen Auge auf einem besoffenen Hammel vorbeigaloppieren. Die Welt ist eben einfach noch in Ordnung, wenn die Butter bergig und die Milch lactosend ist. Aller Ghee dieser Welt ist viel schmalziger als der keltische Tiger unter dem Hammelszelt.
myspace.com/neckireland
Frank Bender
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