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Mimosis "I Am The Grave" (Eigenproduktion 2009)
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Brutale Extreme in technischer Rasanz, mordsheavy, wahnsinnig schnell gespielt, von Breakgewittern und grandios-brachialen Instrumentalabgründen auf den exzellenten Höhepunkt getrieben - Mimosis haben sich den richtigen falschen Namen gegeben. Reagieren Fred Handrick (g), Christoph Ludwig (g), Chris Pscheidt (voc), Matthias Gneipel (b) und Nick Putzmann (dr) auf den zartesten Einfluss? Eher ist der Name anders herum zu verstehen, gewiss eher als Humor denn aggressiver Ausdruck grenzenloser Brutalität und unzerstörbarer Aggressivität.
Der Sound, keine Frage, ist - in aller allerfeinsten Exaktheit und extremkomplexen Rasanz - stürmisch aggressiv. Die Reaktion dieser Mimose ist schrecklicher als jede die Mimose auslösende Ursache! Der Todmetall der universitären Leipziger fand seinen Ausgang 2005 und findet im neuen, 2008 aufgezeichneten "I Am The Grave" nach "Mimosification" (2005) seinen zweiten Höhepunkt. Die 5 Songs bringen es auf etwa mehr als 32 Minuten, zeigen Einflüsse aus diversen Metal-Spielarten. Gitarrensounds, Rhythmusfrakturen, Gesang, architektonischer Aufbau der enorm wilden und dennoch diszipliniert ineinander verschachtelten Songs beweisen neben kunstverständiger Inspiration und handwerklichem Können, was Instrumente wie Kompositionen betrifft, gutes Wissen um - die ansprechende und anspruchsvolle - Seite all dessen, was unter Metal subsumiert.
Zuerst beeindrucken die technische Rasanz und der extremkomplexe Aufbau der Songs, die brutale Einspielung. Schließlich die enorm passablen Stille-Einschübe, die dem Fünfer neben aggressivem Ausdruckswunsch stilübergreifende Sensibilität bescheinigen.
Coole Band! Exzellente Platte!
mimosis.info
myspace.com/mimosisauswalhalla
VM
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