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Nathan Hubbard "Born On Tuesday" (Circumvention Music 2003)
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Nathan Hubbard ist Schlagzeuger und Perkussionist, "Born On Tuesday" ist sein Solo-Debüt. Nathan nutzt in den 11 Stücken eine Fülle rhythmischer Instrumente und allerlei Gegenstände, auf die er schlägt, in denen er rührt, auf sie schlägt, sie schüttelt, biegt oder fallenläßt. Zudem spielt er einige Samples ein und overdubbed die rhythmischen und vielmehr arhythmischen Töne, so dass teilweise ein ganzes Perkussionsorchester an der Aufnahme beteiligt zu sein scheint. Zumeist aber spielen sich die Songs in relativer Stille ab. Sehr frei, ohne jede melodische, rhythmische oder stilistische Form fließen, purzeln und klappern die Töne. Das Ergebnis ist trotz der völligen tonalen Freiheit erstaunlich musikalisch, die Vielfalt der Möglichkeiten nutzt Nathan Hubbard sehr kreativ und ambitioniert. So entwirft er einen rhythmisch fixierten Raum, der wie ein Schüttelraum für allerlei Bleche und Hölzer wirkt, ohne völliges Chaos zu gestalten. Einige Stücke sind fast "normal", einzelne Schlagzeugtöne geben sich zu erkennen. Je länger die Musik läuft, um so logischer und klarer wird das Konzept. Die Freiheit braucht Kreativität. Nathan Hubbard versteht es, ohne einen Rhythmus zu setzen, fragmentarische Rhythmusschnipsel zusammenzufügen und damit eine amelodische Synthese zu schaffen, die angenehm klingt. Ein weiterer Ausdruck ambienter Musik. Free Form Electro Acoustic. Eine komplizierte Arbeit, die gelungen ist, weil Nathan Hubbard ein gutes Gefühl für freie Töne hat.
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VM
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