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Bang On A Can "5th" (Cantaloupe Music 2004)
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The harder they come… Bang on a Can, 1987 in New York gegründete Ausnahmeband, hat sich, nachdem sie 2001 bereits Terry Rileys "In C" gecovert hatte, erneut in die Strömungen des Minimalismus begeben, um zwei Frühwerken von Philip Glass in eigenen Arrangements zu neuem Leben zu verhelfen. Robert Black (b), David Cossin (mar), Lisa Moore (p), Mark Stewart (g), Wendy Sutter (ce) und Evan Ziporyn (cl) haben sich der schweren Aufgabe gewidmet, diese wahrhaft extreme Musik zu einem noch extremeren Klang zu verhelfen. Wer nichts mit Minimalismus anfangen kann, dürfte bei den Klängen der beiden, weit über 20 Minuten langen Stücke nicht weit vor einem Nervenzusammenbruch stranden. Die Melodielinien, wie Tonschleifen nur minimal verändert und in steter Folge und gleichmäßigem Rhythmus nur leichten Variationen dauerhaft unterworfen, können martern! Doch wer diese strengen Melodielinien und komplexen, schwer zu verfolgenden strukturellen Wechsel mag, kann in der Interpretation der 6 New Yorker Musiker tief und wohlig versinken. Wohl keine Musik, um sich darin entspannt zu verlieren, sondern konzentriert dem empfindlichen Aufbau der Musik und ihrer Variation zu widmen, kann dabei die Wirklichkeit ganz in die Ferne rücken und eine räumliche Weite vor dem inneren Auge entfalten, der man sonst selten begegnet. Bereits 2001 waren Bang On A Can mit Terry Rileys "In C" in der New York Times und der Washington Post zur CD des Jahres gekürt worden. Die hohe Qualität und kraftvolle Ausdauer der Musiker könnte sich mit "5th" von Philip Glass erneut in dieser Höhe bestätigen. Testen!
VM
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